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Juni 2013: Neue Pflichtangaben bei Gutschriften

 
Die Pflichtangaben in einer Rechnung sind in § 14 Abs. 4, § 14a UStG geregelt. Dass eine Rechnung alle Pflichtangaben enthält, ist insbesondere für den Vorsteuerabzug wichtig.

Die nachfolgend dargestellten Änderungen treten am 30.6.2013 (=Tag nach der Verkündung des AmtshilfeRLUmsG im Bundesgesetzblatt) in Kraft. Sie sind damit erstmals auf Umsätze anzuwenden, die ab diesem Zeitpunkt ausgeführt werden (§ 27 Abs. 1 UStG).

Neue Pflichtangabe bei Gutschriften

Als Gutschrift bezeichnet man im Umsatzsteuerrecht eine Rechnung, die vom Empfänger einer Leistung (oder einem Dritten, den der Empfänger beauftragt hat) ausgestellt wird. Gutschriften kommen häufig dann zum Einsatz, wenn es für den Leistungsempfänger einfacher ist, die zur Abrechnung erforderlichen Informationen zu beschaffen.

Künftig muss eine Gutschrift ausdrücklich als solche bezeichnet werden, das (ggf. elektronische) Dokument muss also die Angabe „Gutschrift“ enthalten. Unschädlich wird voraussichtlich auch die alternative englische Angabe "self-billed invoice" sein (BMF, Schreiben (Entwurf) v. 10.12.2012, IV D 2 - S 7280/12/10002).

Quelle: Haufe

Bitte denken Sie daran, Ihre Belegsteuerung und Formulare in SAP entsprechend der neuen Vorgaben zu prüfen, um die steuerliche Ordnungsmäßigkeit auch nach dem 30.6.2013 sicherzustellen.
 
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